Qualitätskontrolle Nummer 1:
Am 25.05.2002 wurde das mcs-living-space zum ersten mal von
fachlich hochqualifizierten Personen in Augenschein genommen
und getestet und von ansässigen interessierten Fachfrauen besichtigt:
Herr Dr. Bartram, Weissenburg, Facharzt für Umweltkrankheiten
Frau Bartram, Weissenburg, Heilpraktikerin
Frau Brestowsky, Gersfeld, Angehörige von Betroffenen
Herr Brestowsky jr, Gersfeld, Betroffener
Frau Dr. Frömbgen, Bad Neustadt, Ärztin für TCM
Frau Then, Wollbach, Heilpraktikerin
Die Beurteilung fiel durchweg sehr positiv aus:
Die verwendeten Materialien sind alle sehr gut verträglich
(Kalk, Glas, Birke).
Die ausgearbeiteten Details sind für umweltkranke Menschen
optimiert (Lüftungsöffnung, Fenster zugleich als „Lesekasten“,
Vordach über dem Eingang etc.).
Die Atmosphäre im living-space ist angenehm, selbst wenn mehrere
Menschen sich darin aufhalten.
Die Aufteilung in zwei Räume (Vorraum zum Wechseln der Kleidung
u. ä.) ist in jedem Fall begrüßenswert, auch wenn hier keine
weiteren Installationen eingebaut sind.
Die elektrisch betriebene Strahlplatte aus Marmor ist für Menschen,
die nicht elektrosensibel sind, eine durchaus gute Lösung für
die Heizung.
Noch zu klären sind folgende Punkte:
Der Bodenbelag:
Unser ursprünglicher Plan, einen Kalkestrich mit Ziegelplatten
zu belegen, war fehlgeschlagen – deshalb hatte das living-space
zum Zeitpunkt des Testes keinen Bodenbelag.
Dr. Bartram schlug vor, einen Erlen-Boden einzubauen, Herr Brestowsky
brachte die Variante von Schieferplatten, stumpf gestoßen, als
Alternative in die Diskussion ein.
Desweiteren wurde inzwischen ein Natur-Anhydrid-Estrich getestet
und für gut befunden.
Es kann nun also mindestens drei Bodenvarianten geben – je nachdem,
was am besten vertragen wird.
Im Prototyp werden wir wahrscheinlich einen mit Naturpigmenten
(gebrannte Siena o.ä.) eingefärbten Anhydrid-Estrich einbauen.
Labortests:
Dr. Bartram hat schon ein Stück Schilfrohr mitgenommen um dieses
Material nochmal im Labor zu testen, im Laufe des Sommers wollen
wir dann noch die notwendigen Schadstoffmessungen vornehmen
lassen (obwohl wir annehmen, dass gar nichts zu finden sein
wird...)
Gebrauchstest:
In den kommenden drei Monaten soll das mcs-living-space möglichst
auch von Betroffenen bewohnt werden. Entweder kurzzeitig in
Waltershausen, neben dem Produktionsbetrieb, oder in einem Radius
von ca. 150 km von Bad Neustadt / Saale – damit wir jederzeit
bei Problemen anreisen können.
Interessierte können sich bei Eva Hartmann 09777-3216 melden.
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